Unterlagen und Bewerbungsmappe

Was zu den Unterlagen gehört:

Bewerbungsmappe

Dann packt das Ganze schön ordentlich in eine Mappe. Nein, bitte nicht lose mit Heft- oder Büroklammer zusammenheften und eine Hülle drumherum. Das ist einfach scheußlich. Eure Bewerbung sollte euch schon eine Mappe wert sein.

Und vergesst diese teuren Pappkarton-Mappen. Sie sind ein ständiges Ärgernis. So schön wie sie aussehen, sind sie unpraktisch. Sie passen nicht in Normumschläge, d.h. die Personaler müssen die Rücksendungen noch extra adressieren. Die Unterlagen sind sehr kompliziert zu entnehmen und wenn man die Mappe aufschlägt, bedeckt sie den halben Schreibtisch.

Ich persönlich liebe die Clip-Mappen, bei denen die Unterlagen leicht zu entnehmen sind (für Kopien) und die problemlos in einen DIN-A4 Normumschlag passen. Da gibt es sehr schöne mit einem festen transparenten Deckel. Aber egal, welche Mappen ihr nehmt, bitte dezente Farben - es gibt Arbeitgeber, die bei tomatenrot auch ziemlich rot sehen. Übrigens: das Preisschild auf der Rückseite lieber entfernen, schaut nicht so schön aus. Das Anschreiben wird nicht mit eingeheftet, sondern lose obenauf gelegt. Denn das bleibt beim Stellenanbieter, auch wenn die Bewerbungsmappe zurückgesandt wird.

Und bitte, niemals die Unterlagen einzeln in Prospekthüllen stecken. Nein, nie, nicht, bitte! Wehe dem, der die Unterlagen kopieren muss. Das wird in größeren Unternehmen oft so gehandhabt, damit bei einer Weitergabe an die Abteilungen nichts verloren geht oder beschädigt wird.

Oh, und nicht per Einschreiben versenden. Zeigt, dass ihr serviceorientiert seid. Wenn am Tag 30 Bewerbungen per Einschreiben kommen, kann das ganz schön nerven. Porto kostet übrigens 1,50 EUR, braucht man nicht nachwiegen lassen.

Generell bleibt die Bewerbungsmappe euer Eigentum. Wenn ein Arbeitgeber auch nach wiederholter Anfrage diese Mappe nicht zurücksendet (aber erst nach der Absage ;-) kann man dem Arbeitgeber eine Rechnung darüber stellen. Ca. 20,- EUR wird für die Kosten einer Bewerbungsmappe veranschlagt.

Bewerbung per e-Mail

Bitte beachtet: wenn man sich per e-Mail bewirbt, beschränkt sich die Bewerbung auf das Anschreiben und den Lebenslauf (nur in den seltensten Fällen will das Unternehmen die eingescannten Zeugnisse dabei haben). Bei dem Anschreiben sollte man sehr stark auf Rechtschreibfehler achten - irgendwie kommen die bei Mails fast automatisch. Der Aufbau des Anschreibens sollte genau so sein, wie ihr es schriftlich halten würdet. Zur Versandform: Das CV sollte in einem bekannten Dateiformat versandt werden (z.B. Word). Dazu nicht unbedingt die allerneueste BetaVersion benutzen... Wenn man sich nicht sicher ist, gibt es auch die Möglichkeit, es per Acrobat Writer in eine für alle lesbare Form zu bringen. Der Writer ist jedoch recht teuer, während man den Reader überall im Netz herunterladen kann. Schaut mal bei zdnet.de nach, es gibt günstige bzw. kostenlose .pdf Writer als shareware.


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