
Judith Tarr, geboren 1955, studierte Mittelalterliche Geschichte in Yale, Klassische Geschichte in Cambridge sowie Latein und Englisch. Sie begann ihre Schriftstellerkarriere als Fantasy-Autorin. In den letzten Jahren tendierte sie mehr und mehr zu historischen Romanen, die sich alle durch hervorragende historische Recherchen und Authentizität auszeichnen, wie in ihrem letzten Buch "Der Herr der zwei Länder", das von Alexander dem Großen handelt.
Von Kreuzrittern, Zauberei und Intrigen handelt die Trilogie "Die Geheimnisse
von Rhiyana" (ehemals "Die Jäger der Inquisition"). Die
Trilogie handelt von Alf, der als Findelkind in einem Kloster aufgewuchs. Alf
wird plötzlich mit der Realität konfrontiert und muss gleichzeitig
erkennen, dass er nicht menschlicher Abstammung ist. Am Hof von Richard Löwenherz,
während der Kreuzzüge und im alten Rom spielen die einzelnen Bände.
Im Vordergrund steht der Kampf gegen den Aberglauben der Menschen und der Kirche.
Erzählerisch stark und spannend in der Handlung fügt Judith Tarr mittelalterlichen
Aberglauben und britische Mythologie nahtlos in die Geschichte Englands, Konstantinopel
und des Vatikan ein und hält sich dabei stark an die Historie. Diese Trilogie
gehört für mich zu den besten Fantasy-Werken.
Der Vorläufer der Trilogie, Die Zauberin von Alamut, spielt in Arabien
und spiegelt die Zeit der Kreuzzüge aus arabischer Sicht.
Die
Zauberin von Alamut (derzeit leider nur gebraucht verfügbar)
Die
gläserne Insel
Das
goldene Horn
Die
heilige Stadt (vormals: Die Hunde Gottes)
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