
Tanja Kinkel wurde am 27. September 1969 in Bamberg geboren. Sie begann bereits mit acht Jahren Geschichten und Gedichte zu schreiben. 1987 gewann sie in einem Jugendliteraturwettbewerb den 1. Preis. Nach dem Abitur begann sie ihr Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Kommunikationswissenschaft in München. Sie veröffentlichte 1990 ihr erstes Buch "Wahnsinn, der das Herz zerfrißt" und erhielt ein Jahresstipendium an der Hochschule für Film und Fernsehen in München. Rasch folgte ihr zweites Buch, "Die Löwin von Aquitanien". In den folgenden Jahren erschienen einige weitere Romane, die alle zu unterschiedlichen geschichtlichen Zeiten handeln. Sie schrieb im Rahmen ihrer Promotion über die historischen Werke Lion Feuchtwangers und veröffentliche daraufhin das Buch "Naemi, Esther, Rachel und Ja'ala". Ebenfalls basierend aus den historischen Erkenntnissen ihrer Dissertation schieb sie "Unter dem Zwillingsstern", das in der Theater- und Filmszene der Naziherrschaft spielt. Tanja Kinkel hat eine eigene Website.
Wahnsinn,
der das Herz zerfrißt
Ein biographischer Roman der Sonderklasse über Lord Byron und seiner Liebe
zu Augusta Leigh, seiner Halbschwester. Das Erstlingswerk von Tanja Kinkel ist
sehr einfühlsam geschrieben, gleitet niemals in "Gefühlsduselei"
ab.
Die
Löwin von Aquitanien
Das Buch erzählt die Lebensgeschichte der Eleonore von Aquitanien, Mutter
von Richard Löwenherz. In diesem Roman erfährt man viel über
die Lebensart im Mittelalter, und auch, dass es starke Frauen zu jeder Zeit
gegeben hat.
(Beide Bücher in einem Sonderband)
Unter
dem Zwillingsstern
handelt von der Freundschaft zwischen Carla und Robert, die bereits in der Kindheit
begann. Beide aus reichem, aber emotional unsicherem Elternhaus, beide mit dem
unbezwingbaren Wunsch, Schauspieler zu werden. In der Theaterwelt der späten
Zwanziger Jahre stehen sie permanent im Wettstreit miteinander, verlieren jedoch
nie die starke freundschaftliche Bindung. Im drohenden Nationalsozialismus gehen
sie unterschiedliche Wege: Carla unterschreibt einen Vertrag in Hollywood und
Robert arrangiert sich mit dem Regime in Deutschland. Tanja Kinkel gibt einen
guten Einblick in die besondere Stellung des Theaters und des Films während
der Nazi-Herrschaft. Die Charaktere sind glaubwürdig, mit allen Stärken
und Schwächen. Eines der Bücher, deren unvermeidliches Ende man zutiefst
bedauert.
Die
Puppenspieler
Ein junger Mann reist in Auftrag der Familie Fugger durch das Italien des 15.
Jahrhundets - spannende Fusion zwischen Geschichte und Fiktion
Mondlaub
Eine spannende Geschichte über das Ende der Maurenherrschaft in Spanien
Naemi,
Esther, Rachel und Ja'ala
Väter, Töchter, Machtmenschen und Judentum bei Lion Feuchtwanger
Die
Söhne der Wölfin
Das neueste Buch handelt von Romulus und Remus, mystisch und fantasievoll, aber
meiner Meinung nach nicht ihr bestes Buch
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