
Erich Kästner, geboren 1899, gilt als Vertreter der sogenannten "Gebrauchslyrik" - gut verständliche Lyrik über alltägliche Dinge. Bekannt wurde er durch das Kinderbuch "Emil und die Detektive". Aufgrund seiner kritischen Texte wurde er von den Nazis verboten, blieb jedoch während der Zeit in Deutschland. Nach dem Krieg zog er von Berlin nach München und starb hier 1974. Die ausführliche Biografie kann man hier nachlesen: Erich Kästner. Biografische Bücher sind ebenfalls als Buchempfehlungen gelistet.
Die
Konferenz der Tiere (ab 8 J.)
Die Tiere der Welt ärgern sich über die vergeblichen Friedensbemühungen
der Menschen. Eine Konferenz nach der anderen - aber der Frieden bleibt aus.
Die Tiere beschließen, die Dinge nun selbst in die Hand, bzw. Pfoten zu
nehmen und berufen eine große Konferenz der Tiere ein, in der sie eine
Lösung finden. Hier geht es um die Zukunft der Kinder - und es bleibt bei
einer Konferenz um die Welt zu ändern.
Der
35. Mai (ab 10)
Farbenprächtig, versponnen, voller Phantasie und ohne Belehrungen beschreibt
er die Reise des Apothekers, seines Neffen und des rollschuhlaufenden Hengstes
Negro Kaballo in die Welt jenseits der Kleiderschrankwand. Dort finden sie spielende
Feldherren, ein Erziehungsheim für schlechte Eltern und das schwarz-weiß
gewürfelte Mädchen Petersilie.
Pünktchen
und Anton ( Ab 10 J.)
Pünktchen kommt aus einem reichen Elternhaus, sie wohnt in einer großen
Villa mit Personal, ihr Vater ist Direktor, ihre Mutter hat Migräne oder
feiert Parties. Anton dagegen lebt mit seiner Mutter in einer kleinen Wohnung
und ist sehr arm. Doch die beiden sind gut befreundet und halten zusammen -
auch gegen kriminelle Kindermädchen.
Das
fliegende Klassenzimmer ( Ab 10 J.)
"Das fliegende Klassenzimmer" heißt ein Weihnachtsstück,
das im Internat aufgeführt werden soll. Aber die Schüler haben andere
große und kleine Sorgen, die sie von den Proben abhalten. Da ist Johnny,
dessen Vater nie da ist und Martin, dessen Eltern zu arm sind, als dass er Weihnachten
nach Hause könnte. Aber vieles kann sich noch regeln lassen... Eine Internatsgeschichte,
in der es um Gerechtigkeit und Freundschaft geht.
Der
kleine Mann (Ab 8 J.)
Der kleine Mann heißt Mäxchen Pichelsteiner, ist 5 cm groß
und schläft in einer Streichholzschachte. Weil er keine Eltern mehr hat,
lebt er bei dem großen Zirkus-Zauberkünstler Jokus von Pokus. Der
kleine Mann möchte selbst auch gerne Artist werden. Das schafft er auch
- und wird prompt entführt. Erich Kästner hat das ungewöhnlich
liebevolle Buch für seinen Sohn Thomas geschrieben.
Der
kleine Mann und die kleine Miss ( Ab 8 J.)
Die Geschichte vom kleinen Mann geht weiter. Er hat großen Erfolg im Zirkus
und die Geschichte seiner Entführung soll verfilmt werden. Aber Mäxchen
fühlt sich ziemlich allein - es gibt einfach keine passenden Spielkameraden
in seiner Größe. Da meldet sich plötzlich eine sehr kleine Eskimo-Frau
mit einer 5cm großen Tochter.
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