
Cornelia Funke wurde 1958 in Dorsten geboren. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Diplom-Pädagogin und arbeitete drei Jahre lang als Erzieherin. Parallel dazu studierte sie an der Kunstfachhochschule für Buchillustration. Zunächst arbeitete sie ausschließlich als Illustratorin für Kinderbücher, entschloss sich dann jedoch, selbst Bücher zu schreiben. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen und stand mehrfach auf der Kinder- und Jugendbuchliste von Radio Bremen/SR/WDR. Cornelia Funke lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Hamburg. Ihre wundervollen fantastischen Kinder- und Jugendromane sind seit vielen Jahren erfolgreich, ihr Stil ist anspruchsvoll und auch für Erwachsene mehr als gut lesbar. Ich freue mich, dass sie mit "Tintenherz" endlich den Sprung in die Bestsellerlisten geschafft hat. Derzeit kommt "Der Herr der Diebe" ins Kino und "Tintenherz" soll in nächster Zukunft verfilmt werden. Der dritte Teil der Tintenwelt ist in Planung und es ist schwer diese Zeit abzuwarten.
Tintenherz
Meggie lebt mit ihrem Vater Mo, einem "Bücherarzt", in einem alten Haus. Da
steht eines Nachts ein Mann vor der Tür und warnt Mo vor einem Mann namens Capricorn.
Bei Nacht und Nebel fliehen sie zu Meggies Tante und in ihrer Bibliothek verbirgt
der Vater ein besonderes Buch - "Tintenherz", mit dem es eine besondere Bewandtnis
hat: die Figuren daraus können zum Leben erweckt werden. Capricorn schreckt
vor nichts zurück, um dieses Buch zu bekommen und so entführt er Meggie, Ein
spannendes Buch über Bücher, über das Wunder des Lesens und über die Bedeutung,
die Geschichten für unser Leben haben. Wer hätte nicht schon einmal geträumt,
dass die Figuren aus seinen Büchern lebendig werden? Aber aus Träumen können
Alpträume werden.
Tintenblut
Cornelia Funke beschreibt eine Welt und öffnet damit die Tore für die Leser, der aufgeregt über die Schwelle tritt. Dazu muss der Leser nicht jung sein, obwohl es sich hier um Kinderbücher handelt. "Tintenherz" war der epische Beginn – und wird nun mit "Tintenblut" weitergeführt. Die uns bekannten Protagonisten, Meggie, Mo, Farid und Staubfinger erleben weitere Abenteuer zwischen Büchern und Realität – dieses Mal in der Tintenwelt. Auch für Erwachsene ist dies ein wundervoller Ausflug in eine Fantasiewelt, flüssig geschrieben und anspruchsvoll. Wie Mo und Meggie andere in eine Geschichte lesen können, so kann Cornelia Funke uns in eine Geschichte hineinschreiben. Ich kann den dritten Teil kaum erwarten...
Igraine
Ohnefurcht
Igraine lebt mit ihren Eltern auf Burg Bibernell, wo die Steinlöwen überm Tor
brüllen, wenn sich ein Fremder nähert, wo Bücher singen und dicke Kater sprechen
können. Igraines Eltern, Sir Lamorak und die schöne Melisande, sind Zauberer,
sogar Igraines großer Bruder Albert kann zaubern.. Nur sie träumt von etwas
ganz anderem. Sie möchte eine Ritterin werden, auf Turnieren kämpfen und Drachen
retten. Als sich Igrains Eltern ausgerechnet an ihrem zehnten Geburtstag aus
Versehen in Schweine verwandeln, muss Igraine Ohnefurcht losreiten, einem Riesen
ein paar Haare abschneiden und Burg Bibernell vor Gilgalad dem Gierigen retten.
Dass sie dabei einem echten Ritter begegnet, kann sie natürlich nicht ahnen!
Drachenreiter
(ab 10)
Fantasy für Kinder - mit einem kleinen Hinweis auf Frieden und Toleranz:
Wer glaubt, dass es keine Drachen gäbe? Sie halten sich nur versteckt.
Aber die Menschen dringen immer mehr in ihre Gebiete vor und so macht sich ein
Drache auf die Suche nach einer neuen Heimstatt. Dabei erhält er Hilfe
von einem Menschen und einem Kobold, muss den Menschen aus dem Weg gehen und
muss gegen ein schreckliches Ungeheuer kämpfen.
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