
Mozart (1756-1791) ist der Rebell unter den Komponisten. Schon früh lehnte er sich gegen Vater und Erzbischof auf und versuchte, seine Musik unter seinen Bedingungen zu schreiben. Dass das verwöhnte Wunderkind sich damit keine Freunde machte, ist klar. In der heutigen Zeit wäre er wahrscheinlich ein überkandidelter Rockstar geworden - und sicher nicht verarmt gestorben.
Wolfgang
Hildesheimer: Mozart
Die
für mich beste Mozartbiografie. Hildesheimer befreit Mozart vom österreichischen
Zuckerguss, analysiert schonungslos und ohne Anbetung - aber verständnisvoll.
Bemerkenswert ist, dass er nicht mehr nicht mehr in Mozarts Leben interpretiert
als belegbar ist. Hildesheimer schreibt stilistisch wundervoll, und so kann
man die Biografie wie einen Roman lesen
Wolfgang
Amadeus Mozart: Briefe
Mozarts Briefe
sind allgemein sehr witzig und voller Respektlosigkeiten. Man kann sich sehr
gut vorstellen, unter welchem finanziellen und gesellschaftlichen Druck er steht
und er schreibt in seinen Briefen sehr offen über Dilettanten, die aber
leider am Geldsäckel sitzen.
...
und der nähmliche narr bleibe ich. Wolfgang Amadeus schreibt an Maria Anna Thekla
Mozart
Die berühmten
"Bäsle-Briefe", recht derb, wie zu dieser Zeit üblich war,
und voller offener und versteckter Zweideutigkeiten. In dieser Ausgabe mit provozierenden
Illustrationen von Michael Mathias Prechtl. Sehr witzig.
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