
Eine der schillerndsten Gestalten der französischen Geschichte ist sicherlich Josephine de Beauharnais (1763-1814). Als Gattin eines Adligen entging sie während der französischen Revolution nur knapp der Guillotine. Später heiratete sie den einige Jahre jüngeren und damals noch recht erfolglosen General Napoleon Bonaparte. 1804 wurde sie von Napoleon selbst zur französischen Kaiserin gekrönt. Viele europäische Fürstenhäuser sind mit ihr verwandt.
Andre
Castelot: Wunderbare Josephine. Die Frau an Napoleons Seite
Eine Biographie, leider mit sehr vielen Vorgreifungen und Einschüben. Sie
ist sehr lehrreich und interessant, hätte jedoch eine etwas flüssigere
Form verdient. Etwas sehr oft erscheint der Ausdruck "die zukünftige
Kaiserin" - irgendwann weiß man es einfach. Ich würde mir eine
etwas lesbarere Biographie wünschen.
Sandra
Gulland: Josephine
Sandra
Gulland: Josephine und Napoleon
Romanbiografie
Sandra Gulland versucht die Geschichte der Josephine in Tagebuchform zu erzählen.
Geschichtlich ist es recht interessant und Geschichte in Romanform ist immer
leichter zu konsumieren. Seltsamerweise bleibt die Person der Josephine etwas
blutleer und die Persönlichkeit kommt nicht durch. Schade, aber dennoch
werde ich auch den dritten Teil lesen, sobald er als Taschenbuch verfügbar
ist.
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